Quer übers Ijsselmeer

Eigener Bericht zur Klassenfahrt der 10a

10a spassfoto
10a Spaßfoto aller Teilnehmer

Die Klasse 10a grüßt lässig vom Ijsselmeer in den Niederlanden, über das wir in den letzten vier Tagen gesegelt sind.
Start der Segeltour war am Montag, nach einer ungefähr dreistündigen Busfahrt, die Stadt Stavoren. Von dort aus ging es dann mit unserem Skipper-Paar Rocki und Roman entspannt über das Ijsselmeer nach Den Oever.

Am Dienstag segelten wir dann nach Texel in den Hafen von Oudeschild. Dort konnten wir mit geliehenen Fahrrädern auf der Insel herumfahren oder einfach auf Deck (auf dem Schiff) chillen. Jeden Abend spielten wir Karten, redeten schön und konnten bis um 22:00 Uhr "frei herumlaufen".

Von Texel nach Makkum (in die Kornwerdersand-Schleuse) ging es dann am Mittwoch innerhalb von ganzen 13 Stunden Segeln und mit immer wieder vollem Körpereinsatz bei ganzen 53 „Wenden“ (enge Kurven, die nötig sind, damit das Segelboot ohne Motor gegen den Wind und gegen die Strömung fahren kann). Diese Wenden bedeuten für alle Helfer (diese Woche wir) u.a. anstrengendes Tauziehen und Kurbelrollen, damit die Segel wieder richtig im Wind stehen. An diesem Abend gab es hauptsächlich ein gutes Essen (Pommes, Frikandeln, Kaassoufflé in der nächsten Imbissbude) und ein paar kleine Spiele.

Am nächsten Morgen konnten wir ausschlafen und ganz entspannt gegen Mittag zurück nach Stavoren zurücksegeln. Wir konnten sogar ein sog. „Hafenmanöver“ zusammen mit der ganzen Klasse durchführen: Wir segelten in den Hafen und benutzten nur für den letzten Teil den Motor. Dass so etwas funktioniert, ist nicht selbstverständlich – es kann durchaus passieren, dass die Mannschaft die Segel nicht schnell genug einholt und ein Windstoß das Boot gegen einen Steg pustet. An diesem Abend war zusätzlich noch das Highlight der Klassenfahrt: der „Galaabend“ – fast die ganze Klasse zog sich schick an und wir machten Fotos am Steg. Danach gab es noch lecker Essen (Nudelauflauf mit Möhren und Porree mit Käse überbacken). Das war dann auch der letzte Abend unserer Klassenfahrt.

Am Freitag mussten wir wieder früh aufstehen, damit wir noch packen und das Schiff säubern konnten. Dies ging dann aber doch schneller als gedacht, weswegen wir noch bis zum Vormittag am Steg relaxen und die übrig gebliebenen Speisen verputzen konnten. Beim Abschied dann natürlich noch das Beste: wir spielen Ball und Roman (der Skipper) passt ungenau. Er hechtet noch hinterher (wobei er fast ins Wasser fällt), bekommt ihn aber nicht mehr und muss dann nach ein paar gescheiterten Versuchen, den Ball mit der Hand herauszuholen, einen Eimer und ein Seil als Kescher benutzen. Jetzt fahren wir nur noch ein paar Stunden mit dem Bus nach Hause und haben dann Ferien.

Dennis Wenker für die ganze 10a

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