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Unterrichtskonzepte

Die Gesamtschule ist nicht nur eine weitere Schulform. Sie versteht sich als Alternative zum gegliederten Schulsystem. Wie die Grundschule ist die Gesamtschule eine Schule für alle Kinder, in der alle Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten und Kompetenzen entsprechend gefördert werden.
Sie will die Schullaufbahn so lange wie möglich offen halten und gleichzeitig alle Abschlüsse ermöglichen. Die verschiedenen Fördermaßnahmen und Differenzierungsformen in der Sekundarstufe I machen ein „Sitzenbleiben“ überflüssig. Alle Schülerinnen und Schüler können gemäß ihren Begabungen, ihren Neigungen und Stärken aus der Vielfalt der Bildungsangebote auswählen. Die Gesamtschule hat das Ziel, allen Schülerinnen und Schülern zu dem Schulabschluss zu verhelfen, der ihrem Leistungsvermögen entspricht.

Inklusion

Entsprechend der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen von 2008 ist es der Harkenberg Gesamtschule Hörstel ein zentrales Anliegen, auch Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in einer integrativen Klasse zu unterrichten, damit diese gleichberechtigt am schulischen Leben teilnehmen können. Während die Regelklassen bis zu 30 Schülerinnen und Schüler umfassen können, wird die integrative Klasse nach Möglichkeit eine Obergrenze von 25 Schülerinnen und Schülern haben, von denen bis zu fünf einen besonderen Förderbedarf aufweisen können.
Diese Unterrichtssituation erfordert die notwendige Unterstützung durch qualifiziertes Fachpersonal wie Förderschullehrer und Sozialpädagogen. Weiterhin werden zusätzliche räumliche Voraussetzungen geschaffen und die notwendigen förderspezifischen Materialien bereitgestellt.

Ganztagstundenplan

Die Harkenberg Gesamtschule Hörstel wird als gebundene Ganztagsschule geführt. Der Unterricht beginnt jeweils um 08.15 Uhr und endet an drei Nachmittagen (montags, mittwochs und donnerstags) um 15.45 Uhr. An diesen Langtagen und zusätzlich am Dienstag besteht die Möglichkeit, während einer 60-minütigen Mittagspause in der Mensa zu essen und anschließend ein Offenes Angebot aufzusuchen.
Der Unterricht in den Jahrgängen 5 und 6 schließt dienstags um 14.45 Uhr und freitags um 13.55 Uhr.

Kooperatives Lernen an der Harkenberg Gesamtschule Hörstel

Nach der schulinternen Lehrerfortbildung zum Thema „Kooperatives Lernen nach Norm Green“ am 19.11.2014 ist der Beschluss in der Dienstbesprechung am 25.11.2014 gefasst worden, kooperative Lernformen in der Harkenberg Gesamtschule Hörstel in allen Klassen anzuwenden. Dieses Konzept wird den lerngruppenspezifischen Bedingungen und pädagogischen Erwägungen der Klassenleitungsteams folgend angepasst.

Was ist kooperatives Lernen?

Das kooperative Lernen ist eine besondere Form des gemeinsamen Lernens. Jede Schülerin und jeder Schüler übernimmt Verantwortung für alle Gruppenmitglieder. Alle Schülerinnen und Schüler sitzen möglichst an Gruppentischen (4-5 SuS). Die Zusammensetzung der Gruppen erfolgt nach einem bestimmten Modell. Die Gruppen sind bewusst heterogen zusammengestellt und durch teambildende Maßnahmen wird eine Gruppenidentität hergestellt. Die Aufgaben werden durch die Übernahme verschiedener Rollen verteilt. So gibt es an unserer Schule folgende Rollen:

  • Flüsterer = sorgt für die Einhaltung der „30 cm Stimme“;
  • Logbuch-Hilfe = sorgt dafür, dass das Log-Buch vollständig und sorgfältig geführt wird; 
  • Material-/Zeitwächter = kümmert sich um das Verteilen des Arbeitsmaterials und das Einhalten der  vorgegeben Arbeitszeiten; 
  • Gruppensprecher = hat die Gesamtverantwortung für Arbeit in der Gruppe und ist Ansprechpartner für das Lehrpersonal.

Nach jeder Woche werden die Aufgaben (Rollen) im Uhrzeigersinn weitergegeben.

Soziale Fähigkeiten werden in jeder Arbeitsphase des Kooperativen Lernens durch die gemeinsame Aufgabe systematisch erlernt und praktiziert. Das gemeinsame Lernen in strukturierten Kleingruppensituationen führt zu konstruktiven und positiven Lernsituationen. Bei der Gruppenarbeit erfahren die Schülerinnen und Schüler den „Schutz“ ihres Teams und können sich gegenseitiges Vermitteln der Lerninhalte beim Lernen unterstützen. Diese „Lernen durch Lehren“ ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sowohl für die leistungsschwächeren, als auch für die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler nachhaltiger und effektiver. Auch die Rolle des Lehrers verändert sich. Er kann die Verantwortung während der Arbeitsphasen weitgehend an die Schülerinnen und Schüler abtreten und als Lernbeobachter die Leistungen der Gruppe und ihren persönlichen Lernfortschritt beobachten und der Gruppe rückmelden.

Zusammenfassung:

Durch Kooperatives Lernen werden die Schülerinnen und Schüler vielfältig gefordert und gefördert. Nachweislich kommt es zur:

  • Steigerung der Schülerbeteiligung
  • Entwicklung von Denkfähigkeit auf höherem Niveau
  • Förderung der Schüler-Lehrer-Interaktion
  • Entwicklung / Erweiterung des Selbstwertgefühls
  • Lernzufriedenheit
  • Entwicklung von Kommunikationskompetenz
  • Schulung sozialer Kompetenzen
  • Teambildung bei gleichzeitiger individueller Verantwortung
  • Förderung der Lernverantwortung
  • Etablierung eines positiven Klassenklimas
  • Nachhaltigkeit
  • Disposition für späteren Erfolg

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