§ 243 - Letzte Chance: Abi

IMG 0285Hörstel. An der Oberstufe der Harkenberg Gesamtschule Hörstel können die Schülerinnen und Schüler anstelle von Musik oder Kunst auch das Fach Literatur wählen. Der Literaturkurs der jetzigen Q1 unter der Leitung von Jasmin Köhler und Timo Brenneke stellte am 01.07.2021 sein ein Jahr lang geschriebenes und einstudiertes Werk vor: ein Theaterstück.

Dafür machte sich die Bühne der neuen Mensa nützlich. Gabriel Hoffmann und Dennis Wenker von der Schülerzeitung der Harkenberg Schule schrieben zu diesem Theaterstück eine Rezension:
Bei dem Theaterstück ging es um das Problem, vor dem jeder von uns einmal steht: schlechte Noten und Prüfungsstress. Doch wie sollen die Noten besser werden, wenn man nichts von den Themen versteht?! Ganz einfach: Die Prüfungsaufgaben werden kurz vor der Prüfung gestohlen und als Spicker verwendet. Doch was ist das? Beim Diebstahl kommt unerwartet der Hausmeister ins Büro der Schulleitung und erwischt die Abiturienten bei diesem Versuch. Eine schon vorher auffällige Schülerin schlägt mit einer Brechstange zu. Schaffen sie es trotzdem, eine Kopie der Klausuren zu entwenden und mit guten Noten Leistungskurs Abi-Prüfungen im Fach Mathe zu bestehen?
Die Fertigstellung des komplett selbstverfassten Theaterstücks ist eine Hochleistung, bedenkt man die Umstände, unter denen es entstanden ist; mit Kontaktbeschränkungen, Sicherheitsabstand und der Maskenpflicht ist dies nicht gerade einfach. Zudem hatte der Literaturkurs nur einen Monat, um das 70-minütige Stück einzuproben. Gerade vor diesem Hintergrund war die Aufführung eine „Bombe", wie der Protagonist Arthur sagen würde! Ohne Unterbrechungen überzeugten die DarstellerInnen mit einer phantastischen schauspielerischen Leistung.
Die Geschichte des Theaterstücks ist kreativ und abwechslungsreich geschrieben und wurde mit viel Humor umgesetzt. Die Requisiten wurden im Vorfeld mit viel Hingabe gestaltet und auf die Story angepasst, auch der Szenenwechsel ging schnell vonstatten. Zusätzlich wurde dieser mit Musik begleitet, welche an manchen Momenten an die nächste Szene angepasst war, was bei den Zuschauern eine Vorahnung erweckte und die Spannung ungemein förderte. Die Kostüme waren passend gewählt und überzeugend. Die Technik war gut geplant und kam passend zum Einsatz. Somit entstand ein mitreißendes Theaterstück, das mit seiner Spannung und Humor das Publikum zum Lachen und Mitfiebern brachte.

Ein Bericht der Schüler Gabriel Hoffmann und Dennis Wenker

Der Film

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