Ein Zeichen des Aufbruchs (IVZ vom 28.09.2019)

Erweiterung und Sanierung der Gesamtschule

29. Sep. 2019 - 08:30 Uhr
von Stephan Beermann

Hörstel. 12,611 Millionen Euro für Sanierung und Ausbau der Harkenberg Gesamtschule – das ist die höchste Investition, die die Stadt Hörstel bislang gestemmt hat. Freitagnachmittag wurde sie eingeweiht und niemand hatte auch nur den geringsten Zweifel, dass sie jeden Euro wert sei.

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Foto: Stephan Beermann

Seit Freitagnachmittag heißt sie auch offiziell „Harkenberg Gesamtschule Hörstel“. Bürgermeister David Ostholthoff und Schulleiter Franz-Josef Hesse (v.l.) enthüllten den Schriftzug mitsamt Logo nach der Schlüsselübergabe.


Denn als Bildungsprojekt gilt sie als Zukunftsprojekt sowohl für die Kinder, die sie besuchen, wie auch für die ganze Stadt. In keiner der Festansprachen sollte dieser breite Konsens unerwähnt bleiben. „Wir haben es geschafft“, eröffnete Bürgermeister David Ostholthoff in der großen Aula die offizielle Einweihung mit Schülern, Lehrern und Eltern, Vertretern vieler Bildungs- und Sozialbereiche sowie der beteiligten Firmen, deren Leistung und Zuverlässigkeit besondere Beachtung fand.
Gut sieben Jahre ist es her, als der Gedanke erstmals konkret wurde. Vor drei Jahren begann parallel zum Aufbau der Gesamtschule als Schulform der Ausbau des Schulgebäudes. Für den Bürgermeister steht fest: „Ich bin stolz auf das Ergebnis. Es ist eine 1-a-Schule durch viele helfende Hände entstanden.“ Die offizielle Einweihung der Erweiterung und die gleichzeitige Umbenennung in „Harkenberg Gesamtschule Hörstel“ bezeichnete Ostholthoff als „Zeichen des Aufbruchs“, der Optimismus spürbar und erlebbar macht. Mit dieser Schule gebe die Stadt ihren jungen Menschen jede Chance, sich nach ihren individuellen Möglichkeiten und Neigungen schulisch zu entwickeln, bis hin zum Abitur, das erstmals im Jahr 2022 angestrebt wird. Zugleich trage die Schule dazu bei, dass die vier Ortsteile und ihre Nachbarorte ein Stück weit zusammenwachsen.
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Schulleiter Franz-Josef Hesse nutzte die Stunde, um auf sehr intensive Jahre des Aufbaus zurückzublicken. Mit dem Ergebnis zeigte er sich sehr zufrieden: „Die Schule ist so ausgestattet, wie wir es uns vorstellen“, sagte er in seiner Ansprache. Sie setze die besten Voraussetzungen, den Auftrag der zeitgemäßen pädagogischen Konzepte umzusetzen. Dazu beigetragen habe die intensive Einbindung der Schule am Bau, was alles andere als eine Selbstverständlichkeit sei, zugleich aber auch eine erhebliche Herausforderung war. Auch Hesse bedankte sich bei einer Vielzahl von Beteiligten und hob wie sein Vorredner einen besonders hervor: „Von Anfang an stets an unserer Seite, hochkompetent und immer freundlich: Herr Bäumer.“ Womit Johannes Bäumer vom städtischen Bauamt gemeint war, der die Gesamtmaßnahme in allen Details verfolgte und bereits in der jüngsten Ratssitzung besondere Wertschätzung erfuhr.
In seiner Rede richtete sich Robert Everwand, Vorsitzender des Schulausschusses, besonders an die Schülerschaft im Saal. „Die Gesamtschule gewinnt erst mit euch an Fahrt“, sagte er und forderte: „Hinterlasst eure Spuren, bringt euch ein.“

Bevor Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden die Schule und alle, die in ihr ein und aus gehen, weihten, enthüllten der Schulleiter und Bürgermeister den neuen Schriftzug an der Schule, die nunmehr ganz offiziell „Harkenberg Gesamtschule Hörstel“ heißt. Den ganzen Nachmittag gab es auf dem „Bunten Jahrmarkt“ Aktionen zum Mitmachen, Erleben und Spaß haben. Die Klassen aller Jahrgangsstufen hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt und ein tolles Programm auf die Beine gestellt.
Viele Eltern waren der Einladung gefolgt, sich die neuen Räumlichkeiten einmal von innen zeigen zu lassen. Alles wurde punktgenau fertiggestellt. Dazu gehört natürlich auch die neue Außensportanlage, deren Initiator Harald Maug ebenfalls besonders gelobt wurde.

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Die Schülerinnen und Schüler bereicherten den Festakt mit Gesang, Tanz und Pantomime.

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Jede Menge Spaß und Spiel hatte die Schule vorbereitet, so wie hier das Bullenreiten.
Fotos: Stephan Beermann

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